Stehen wir vor der nächsten Rezession?

Stehen wir vor der nächsten Rezession?

Steigender US-Leitzins  &  längste Hausse am US-Aktienmarkt

Seit Dezember 2015 hat die US-Notenbank Federal Reserve (FED) ihren Leitzins bereits 7 mal angehoben.

Doch damit nicht genug!

Dem jüngsten Protokoll des Offenmarktausschusses der FED ist zu entnehmen, dass die US-Notenbank den Arbeitsmarkt weiterhin als „robust“ einschätzt. In dem Protokoll wird zudem auf die gute wirtschaftliche Entwicklung der USA bei relativ hoher Teuerung hingewiesen.

Argument #1: Anstieg der Zinsen

Dieses Umfeld verschafft der US-Notenbank die Legitimation, ihren Leitzins weiter anzuheben.

Die FED plant in diesem Jahr, den Leitzins noch 2 mal leicht anzuheben.

US-Präsident Trump befürchtet infolge der Leitzins-Anhebungen, dass dadurch womöglich eine neue Rezession ausgelöst werden könnte.

Zurecht!

Denn bereits vor früheren Rezessionen war stets ein vorausgegangener Zinsanstieg erkennbar!

Zinsanstieg vor Rezession
Die US-Leitzinsen sind vor vergangenen Rezessionen deutlich angehoben worden (roter Kreis). Rezessionen werden durch graue Balken dargestellt.
Quelle: Federal Reserve St. Louis

Steigen die Zinsen weiterhin, droht die Gefahr einer Rezession in den nächsten 6 – 24 Monaten in zunehmenden Maße.

Insbesondere vor dem Hintergrund, dass die FED nicht nur ihre Leitzinsen anhebt, sondern gleichzeitig ab diesem Herbst ihre Bilanz mittels Quantitative Tightening (QT) verkürzen möchte:
QT verstärkt den Effekt der Zinsanhebungen und somit könnte es durchaus sein, dass der Zinszyklus viel weiter fortgeschritten ist, als es nach „außen“ aussieht.

Daneben gibt es weitere Gründe, die für eine baldige Rezession sprechen:

Argument #2: längster Aktien-Boom in US-Historie

Der Wirtschaftsaufschwung dauert nun bereits 110 Monate (Durchschnitt: 58,4 Monate) an und ist damit der zweitlängste seit Ende des 2. Weltkriegs. Einzig zwischen 1991 und 2001 gab es einen längeren Wirtschaftsboom.

Auch die Hausse am US-Aktienmarkt ist in einem äußerst fortgeschrittenen Stadium – hinsichtlich ihrer Dauer ist sie mittlerweile die längste in der Historie der USA!

längste Aktienhausse in US-Historie
Der aktuelle Bullenmarkt ist der längste in der US-Historie
Quelle: Zerohedge

Du musst wissen:

Nehmen wir die Vergangenheit als Kompass für die Zukunft – sind ein Einbruch am Aktienmarkt und eine damit einhergehende Rezession jederzeit denkbar und somit absolut im Bereich des Möglichen.

Natürlich ist sich dessen auch Präsident Trump bewusst!

Noch in seinem Wahlkampf sah Trump in dem Wirtschaftsboom eine Blase, die durch das Schaffen von billigen Geld erst geschaffen wurde.

Als US-Präsident beansprucht er nun die gute Entwicklung am Aktienmarkt als Ergebnis seiner hervorragenden Wirtschaftspolitik.

Dies könnte ihm allerdings dann zum Verhängnis werden, wenn die Aktienkurse auf breiter Front kippen und er dann folglich auch „den Kopf hinhalten“ muss, wenn der Aufschwung in einen Abschwung abgleitet.

So versucht er noch, den Aufschwung solange als nur irgendwie möglich zu verlängern.

Seine Tricks:

  • Steuersenkungen und
  • Abbau der Bürokratie

sollen den mittlerweile in die Spätphase gekommenen Aufschwung verlängern. Möglichst über die nächsten Wahlen hinaus! Anderenfalls könnte seine Wiederwahl als Präsident gefährdet sein.

Kommt es zu einer Wirtschaftskrise, werden Notenbanken höchstwahrscheinlich erneut QE-Programme auflegen, um das Bankensystem mit frischem Geld zu stützen und es ein weiteres Mal zu retten.

Aber mittlerweile gibt es immer mehr „versierte Investoren“, die ganz genau wissen, dass in der Vergangenheit die Ausweitung der Geldmenge früher oder später stets einen deutlichen Anstieg des Goldpreises nach sich gezogen hat.

Ob es in der nächsten Krise wieder zu einem Abverkauf von Gold kommen wird – wie es oftmals in der Vergangenheit der Fall war (siehe unten; rote Kreise) – ist somit ungewiss.

Wird Gold in der nächsten Rezession abverkauft?
In früheren Rezessionen kam es auch zu einem mehr oder weniger starken Einbruch des Goldpreises. Rezessionen werden durch graue Balken dargestellt.
Quelle: Federal Reserve St. Louis

Ich meine:

Höchstwahrscheinlich werden nicht nur einzelne „Wissende“ Gold kaufen, sondern immer mehr „normale“ Investoren werden auf diesen Zug aufspringen, wenn die Notenbanken die Geldmenge nochmals drastisch ausdehnen.

Sobald der Staat oder Notenbanken auf die nächste Rezession wie gewohnt reagieren und erneut in die Märkte eingreifen, wird dies mit hoher Wahrscheinlichkeit der Startschuss zu einem Bullenmarkt im Edelmetallbereich sein.

Ein Wirtschaftseinbruch ist aus historischer Sicht nicht mehr „weit entfernt“ und neue Gelddruckprogramme sind die logische Folge.

Einzig Edelmetalle schützen dann vor einer schnellen Abwertung des Papiergelds – ähnlich in den 1970er Jahren – als der Goldpreis um mehr als das 20-fache zulegte.

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