finanziell frei – wieso eigentlich?

finanziell frei – wieso eigentlich?

Möchtest du auch finanziell frei sein?

Weniger Stress im Leben und dafür mehr Zeit haben?

Glücklich und ohne Geldsorgen leben?

finanziell frei Frau
finanziell frei sein: Utopie oder erstrebenswertes Ziel?

Du fragst dich aber auch: ist finanzielle Freiheit eine Utopie oder vielmehr ein erstrebenswertes Ziel?

In diesem Artikel möchte ich dir aufzeigen, warum es sich lohnt, finanziell unabhängig zu werden.

Geld – ein sensibles Thema

Obwohl Geld ein äußerst sensibles Thema ist, hat es kaum jemand.

Die breite Mehrheit strebt zwar nach einem hohen Einkommen und reichlich Geld. Ist das Gehalt dann endlich auf dem Konto eingegangen, wird es in der Regel kurze Zeit später wieder ausgegeben.

Klar, jeder muss schließlich seinen Lebensunterhalt finanzieren.

Rücklagen?
Bei sehr vielen einfach nur Fehlanzeige.

Ohne Ersparnisse leben viele in Angst vor Jobverlust, Geldsorgen oder schlechter Wirtschaftslage etc..

Mit einem Finanz-Polster gehst du wesentlich unbeschwerter durch dein Leben. Deine Rücklagen geben dir in allen Lebenslagen eine gewisse finanzielle Sicherheit.

Gleichzeitig sind sie ein Polster für unvorhergesehene Ausgaben oder dienen zur Überbrückung, falls du in einer Wirtschaftskrise arbeitslos werden solltest.

Das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage der ING-Diba, die Ende 2017 in 13 europäischen Ländern sowie Australien und den USA durchgeführt wurde, war alarmierend:

Zwar ist die Sparquote der Deutschen im Durchschnitt nach wie vor hoch. Allerdings gaben etwa 27 Prozent der Befragten in der Bundesrepublik an, über keine Ersparnisse zu verfügen. Deutschland belegt in diesem Vergleich den vorletzten Platz.

Mehr als jeder 4. Bürger in Deutschland lebt somit sprichwörtlich „von der Hand in den Mund“.

Das Hamsterrad

Die breite Mehrheit kommt mit ihren Einkünften gerade so über die Runden. Viele stecken fest im Kreislauf von Arbeiten und Konsumieren.

Dies lässt sich mit folgendem Zyklus gut veranschaulichen:

Zyklus Arbeiten-Konsumieren
Am Monatsende ist das Gehalt meist (fast) aufgebraucht.

Gutverdiener sind zwar in der Lage, finanzielle Rücklagen aufzubauen, haben allerdings auch hohe Verbindlichkeiten:

  • Immobilienkredit für das Eigenheim
  • häufig 2 Autos
  • Versicherungen
  • Urlaubsreisen
  • Ausgaben für Kleidung, Life-Style, Freizeit
  • etc.

Nicht selten kommt es bei vielen Besserverdienern vor, dass vom stolzen Einkommen am Monatsende nur sehr wenig übrig bleibt.

Einem hohen Einkommen stehen meist auch hohe Ausgaben gegenüber.

Daher müssen auch Gutverdiener im sog. Hamsterrad ständig strampeln.

Hamsterrad
Wer sich im Hamsterrad befindet,
tauscht seine Zeit gegen Geld.
Quelle: Alexander Limbach/stock.adobe.com

Dem Hamsterrad ist es „egal“, wieviel du verdienst bzw. wie hoch dein monatliches Einkommen ist. Wie stark du mit dem Hamsterrad verbunden bist, erkennst du an folgenden typischen Merkmalen (je mehr zutreffen, desto stärker musst du darin „strampeln“):

  • regelmäßiges Einkommen als Angestellter (u. U. auch als Selbstständiger)
  • eine (Haupt-)Einkommensquelle
  • längere Arbeitszeiten = höheres Einkommen („Zeit-gegen-Geld-tauschen“)
  • keine bzw. geringe passiven Einkünfte
  • monatliche Einnahmen und Ausgaben halten sich in etwa die Waage
  • keine bzw. geringe Sparraten möglich (z. B. wegen Krediten)
  • vergleichsweise hohe Ausgaben für Konsum
  • Konsumgüter auf Kredit (z. B. Ratenzahlungen, Leasing etc.)

Wer den Rest seines hart verdienten Einkommens auf einem Tages- oder Festgeldkonto anlegt, erleidet darüber hinaus einen Wertverlust der Ersparnisse über die Inflation.

Dank der historischen Niedrigzinsphase ist das Sparbuch somit keine Option mehr.

Raus aus dem Hamsterrad

Im Gegensatz dazu gibt es Menschen, die finanziell frei und unabhängig sind. Haben sie alle im Lotto gewonnen oder ein großes Vermögen geerbt?

Nein, auf gar keinen Fall. Sicherlich stehen manche finanziell gut da, weil sie aus einem wohlhabenden Elternhaus stammen. Aber sehr viele, die heute finanziell frei sind, haben es aus eigener Kraft geschafft.

Was unterscheidet sie vom „Normalo“? Ich bin mir sicher, dass es in den überwiegenden Fällen folgende Eigenschaften sind:

  • das Mindset
  • der Wille bzw. die Motivation
  • ihr Ziel (finanzielle Freiheit) nicht aus den Augen zu verlieren

Aufgrund dieser Eigenschaften haben sie im Gegensatz zum „Normalo“ konsequent Rücklagen angespart bzw. Vermögenswerte geschaffen, von denen sie heute leben können.

Meine persönliche Definition von finanzieller Freiheit:

Erträge aus deinen angesparten Rücklagen bzw. deinen gebildeten Vermögenswerten sind ausreichend, um sämtliche Kosten für deinen Lebensunterhalt zu begleichen.

Die Erträge aus Finanz-Rücklagen bzw. Vermögenswerten bezeichne ich als sogenanntes passives Einkommen.

Passives Einkommen sind also Einnahmen, die du nicht aus einem Arbeitsvertrag oder einem Angestelltenverhältnis erzielst!

Zwar kannst du mit einem Angestelltenjob durchaus eine Menge Geld verdienen – z. B. als Manager in einem Konzern. Aber geht die Firma pleite, stehst du ohne Einkommensquelle da.

Auch als Selbstständiger bist du meistens von deiner Arbeitskraft abhängig. „Selbst und ständig“ – das ist das Credo vieler, die ein Geschäft führen. Sonst bleiben bestimmte Aufgaben liegen. Und das heißt in ganz vielen Fällen: rückläufige Kundenaufträge und in der Folge sinkende Einnahmen.

Echte Freiheit sieht anders aus!

Selbst wenn du bei deiner Tätigkeit erfolgreich bist – jeder Arbeitstag endet nun mal nach einer gewissen Zeit. Genau das ist auch der Grund, weshalb dein Gehalt begrenzt ist. Zwar kannst du viele Überstunden machen – aber dauerhaft leidet deine Gesundheit und auch deine Arbeitskraft.

Für Angestellte oder die meisten Selbstständigen gilt: dein Einkommen ist überwiegend von deinem persönlichen Engagement und deiner geleisteten Arbeitszeit abhängig. Du tauschst somit einen Teil deiner Zeit gegen Geld.

Deswegen ist es lohnenswert, sich auch über Einkünfte Gedanken zu machen, die selbst dann weiterfließen, wenn du gar nicht arbeitest. Damit meine ich Einkünfte, die ständig zu dir fließen – also auch nachts, während deines Urlaubs oder abends, wenn du dich mit deinen Freunden triffst.

Wenn du finanziell frei werden möchtest, brauchst du also eine Strategie, um passive Einkommensströme zu generieren.

Passives Einkommen heißt allerdings nicht, Einkünfte leistungslos bzw. „einfach so“ zu erhalten. Gerade am Anfang ist es nötig, mit Disziplin und Ausdauer Rücklagen aufzubauen, um dann mit Hilfe einer smarten Strategie ein passives Einkommen zu etablieren und dieses kontinuierlich auszuweiten.

Doch im Gegensatz zu einem Angestelltenverhältnis, bei dem du für deinen Vorgesetzten, Firmeninhaber oder Investor arbeitest, dient diese Form von harter Arbeit ausschließlich dir selbst! Du alleine wirst aufgrund deiner Tätigkeit irgendwann die reifen Früchte ernten.

Finanzielle Freiheit bedeutet, deine eigene Zeit nicht mehr gegen Geld zu tauschen.

Warum es sich lohnt, finanziell frei zu werden

Träumst du auch „ab und an“ davon, frei entscheiden zu können, wie dein Tagesablauf aussieht und was du im Leben tun willst?

Übrigens höre ich ganz oft:

Ein Leben ohne meinen Job kann ich mir gar nicht vorstellen. Ich wüsste gar nicht, was ich den ganzen Tag machen soll.

Doch darum geht es auch nicht!

Wenn du finanziell frei und unabhängig bist, musst du nicht zwangsweise den ganzen Tag auf der Couch vor deinem TV verbringen.

Vielmehr:

Finanziell freie Menschen suchen sich Tätigkeiten, die ihnen wichtig sind – Projekte, die ihnen am Herzen liegen.

Das können individuelle Hobbies sein oder z. B. ehrenamtliches Engagement.

Manche wollen die Welt erkunden. Oder für ihre Familie da sein.

Andere beschäftigen sich gerne mit spirituellen Themen.

Finanziell frei zu sein kann auch bedeuten, dass du nach wie vor aktiv im Arbeitsleben stehst. Wenn du Spaß und Freude an deinen beruflichen Tätigkeiten hast: warum solltest du aufhören, zu arbeiten?

Du siehst, ein Leben in finanzieller Freiheit, heißt keinesfalls „nichts zu tun“.

Vielmehr kommt es meiner Meinung nach darauf an, dass du das tust, was dir am Herzen liegt und dir Freude bereitet.

Ich denke, du erlangst diese Freiheit leichter, wenn du:

  • deine Finanzen „im Griff“ hast
  • über finanzielle Ersparnisse verfügst
  • deinen Konsum dosierst
  • dir ein Vermögen aufbaust

Du siehst, wer finanziell frei sein will, wird sich zwangsläufig mit dem Thema Geld und Finanzen beschäftigen.

Und zwar sehr viel mehr als die breite Mehrheit.

Kurz: für jeden, der finanziell frei sein will oder es schon ist, spielt Geld eine deutlich größere Rolle als für den „Normalo“.

Wie wäre es, wenn auch du eine Strategie hättest, um dein bisheriges monatliches Gehalt mit einem passiven Einkommen aufzubessern?

Genau hierfür habe ich mein Buch „ReichTauschen“ geschrieben. Hierin zeige ich dir die Grundlagen der finanziellen Bildung sowie eine smarte Strategie für deinen Vermögensaufbau.

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